Wie man sich bettet…

…So liegt man. Schlafen im Caravan – eine nie endende Geschichte. In der Grundausstattung bieten Hersteller wenig. CCC machte sich schlau über die derzeitigen Nachrüstmöglichkleiten.

 

Etwa ein Drittel der Zeit verbringt der Mensch im Bett. Zeit, die er dringend benötigt um Geist und Körper zu erholen. Die Wirbelsäule, durch die tägliche Belastung zusammengesunken, streckt sich im Schlaf, Bandscheiben regenerieren und Stoffwechselprozesse sind nicht selbstverständlich. Wer verspannt auf einer unkomfortablen Unterlage nächtigt, wacht mit blockiertem Nacken, geplagt von Kopf- und Rückenschmerzen, auf. Tagsüber verderben ihm nicht selten Nervosität und Konzentartionsschwächen die Laune. Nicht selten klagen auch Caravaner über mangelnden Schlafkomfort. CCC nahm sich dieses Thema einmal mehr an. Die Redaktion wollte wissen, wie Verkaufsleiter und Geschäftsführer Ihre Fahrzeuge hinsichtlich Bettenqualität bewerten. Häufige Antwort: „Schlafkomfort ist kein Thema für unsere Kunden.“
Dieser Einschätzung steht allerdings das florierende Geschäft der Nachrüster Hochwertiger Bettsysteme gegenüber.


Denn nicht weniger Käufer neuer Fahrzeuge entscheiden sich nach der ersten Urlaubsfahrt für einen besseren Schlafkomfort. Einige Firmen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Julian Nocke, Geschäftsführer der 3Dog Camping GmbH in Hamburg, Hersteller von Zeltanhängern und Autodächern, setzt auf Qualität: „Wir informieren unsere Kunden gezielt über die zahlreichen Möglichkeiten, hochwertige Bettsysteme für rund 490 Euro Aufpreis zu erhalten. Das Angebot nehmen nahezu 75 Prozent unserer Kunden dankbar an.“


Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Gesunder Rücken, AGR, kommentiert diesen hohen Zuspruch so: „Fast 70 Prozent der Deutschen haben gelegentlich oder ständig Rückenschmerzen. Daher reagieren sie auf das Thema ‚gesundes Schlafen’ hochsensibel.
Werden Kunden entsprechend beraten, nehmen Sie die Angebote dankbar an. Leider scheint dieses Bewusstsein in der Caravanbranche noch nicht überall angekommen zu sein. Kaum ein Verkäufer kann die einfachsten Fragen beantworten, selbst in Fahrzeugen in der oberen Preisklasse finden sich vorwiegend Betten, die im Laden kaum 200 Euro kosten würden.“ Dabei finden sich auch für den Caravan adäquate, perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen. Zudem müssen die Komponenten in Ihrer Ausführung auf die Ansprüche und Schlafgewohnheiten der Person abgestimmt sein.

Eine – im Wortsinne – tragende Rolle spielt die Unterfederung. Etwa der gute alte Lattenrost. Klassiker sind die „Federholzrahmen“. Wenn die Endpunkte der Querleisten des Lattenrostes beweglich gelagert sind, ist dies schon ein Zeichen für gute Qualität.


Die Federholzleisten sind beim Lattenrost das Wichtigste, weil sie tragende Elemente sind.
Es sollten sich zwischen 26 und 40 Federholzleisten auf einem Rost befinden. Er sollte im wichtigen Lendenwirbelbereich auch mit vier bis sechs Leisten härteverstellbar sein.
Die Matratze sollte sich bereits optimal und harmonisch ab den Körper anlehnen, der Rost hingegen darf eine gute Stütze bilden. Die Alternative: Federtellersysteme in der Art des Froli- oder Caravinx-Systems. Sie bewältigen diese Aufgabe mit Bravour.


Eine Unterfederung muss sich auf jeder der nachts ständig anpassen können. Das geschieht zwischen 40 und 60 Mal pro Nacht. Aber erst im Zusammenspiel mit einer passenden Matratze entfaltet eine Unterfederung Ihre vollständige wohltuende Wirkung.
Für den Wohnwagen empfehlen Schlafexperten hochwertige Kaltschaummatratzen. Zum einen kann jede gewünschte Form problemlos zugeschnitten werden, verschiedene, variabel gestaltbare Härtezonen fokussieren unterschiedliche Schlafgewohnheiten.
Zum anderen gewährleistet die offene Zellstruktur top Atmungsaktivitäts allerdings eine Sitzgruppe zur Schlafstätte umgebaut werden, steckt der Fahrzeughersteller in der Bredouille. Er muss Sitz- und Schlafkomfort mit einem Satz Polster realisieren, eine Unterfederung fehlt meist immer.
Im Zubehör finden sich entsprechende Lösungen, wie etwa das Wendekissen von Caravanausstatter Sippel. Er verwendet Schichten verschiedener Schaumstoffe unterschiedlicher Härte. Zum Schlafen dreht man die Polster auf die weicherer Unterseite.


Eine andere Alternative findet sich im dünnen Schaumstoff-Matratzen, etwas von Frolli oder BB-Walder. Sie rollt man zum Schlafen auf die Polster.

Testberichte.de

"Jeder, der einmal auf der Galaktika Slim geschlafen hat, ist absolut zufrieden. Die flache Kaltschaum-matratze ist eine klare Empfehlung."

 

weitere Empfehlungen zur Galaktika Slim Matratze auf Testberichte.de

Fragen zu unseren Produkten?

Sollten Sie Fragen zu unseren Produkten haben oder eine individuelle Matratze nach Maß wünschen, schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns an!

+49 (0) 261 - 96 34 055


Selbstverständlich können Sie uns aber auch gerne Ihren Namen und Ihre Telefonnummer nennen, dann rufen wir Sie während unserer Geschäftszeiten (09:00 - 18:00 Uhr) zurück.